Dekompressionskrankheit – Mehr Sicherheit mit einem Tauchcomputer

DekompressionskrankheitDekompressionskrankheit – Tauchen verbindet man meist mit Urlaub am Meer. Als Urlaubsunternehmung zum Beispiel in der Karibik, in Griechenland oder an sonstigen schönen Stränden der Welt eignet sich ein Tauchausflug wunderbar, um die Schönheit des Meeres zu erfahren.

Dass Tauchen aber auch ein Sport ist, wird oft vergessen. Der Tauchsport kann auf eine lange Tradition zurückblicken.

Heute wird vor allem zwischen dem Sport- und dem Gerätesporttauchen unterschieden.

Tauchen hat eine lange Tradition

Schon vor 4500 Jahren holten damalige Taucher unzählige Schätze aus dem Meer. Erst seit dem 18. Jahrhundert allerdings gibt es Tauchhelme. Richtige Schwimmtauchgeräte wurden erst im 20. Jahrhundert entwickelt. Noch immer gibt es heute Tauchunternehmungen, die darauf ausgerichtet sind, die Welt des Meeres zu erforschen und manchmal auch beispielsweise untergegangene Schiffe und deren Inneres in Augenschein zu nehmen. Häufiger wird das Tauchen aber als Sporttauchen praktiziert, wo einfach die bunte und vielfältige Welt des Meeres erforscht wird. Sporttauchen kann prinzipiell nach unterschiedlichen Kategorien gegliedert werden, zum Beispiel nach der Art des Tauchens oder der Art der Ausrüstung.

Apnoetauchen

Apnoetauchen ist eine weitere Möglichkeit einer Tauchart. Das Apnoetauchen ist die gefährlichste Variante des Tauchens, da dabei auf jegliche Hilfsmittel verzichtet wird. Das bedeutet, die Taucher sind nur mit Hilfe eines Seils mit dem Boot verbunden, sie tauchen ohne Sauerstoff, ohne Maske, ohne Brille, ohne Anzug und ohne Bleigurt – Apnoetaucher verlassen sich beim Tauchen bloß auf ihre eigene Luft.

weitere Taucharten

Nun gibt es auch noch weitere Möglichkeiten des Tauchgangs, zum Beispiel das Gerätetauchen, das technische Tauchen sowie das Sidemount Tauchen. Beim Gerätetauchen kommst du ohne die richtige Tauchausrüstung nicht weit – Anzug, Bleigewichte und Druckluftgerät sind hierfür unerlässlich. Das technische Tauchen geht über das normale Tauchen hinaus.

Hierfür wird eine noch speziellere Ausrüstung benötigt, damit man weiter gehen kann als beim bloßen Sporttauchen. Beim Sidemount Tauchen werden die Tauchflaschen nicht am Rücken, sondern seitlich befestigt. Dadurch ist der Wasserwiderstand geringer, du hast eine größere Sicherheit sowie einen besseren Komfort beim Tauchen.

Dekompressionskrankheit – Die Gefahr beim Tauchen

Dekompressionskrankheit

Nun kann es beim Tauchen auch zu Komplikationen kommen. Ein Problem, mit dem du beim Tauchen möglicherweise konfrontiert wirst, ist jenes der Dekompression.  Die sogenannte Dekompressionskrankheit entsteht durch Überdruck beziehungsweise durch eine zu schnelle Druckentlastung. Da dies vor allem bei Tauchgängen passieren kann, wird die Dekompressionskrankheit auch Taucher- oder Caissonkrankheit genannt. Als Ursache von Dekompressionsunfällen gilt die Bildung von Gasblasen im Körper.

Während des Tauchaufstiegs entsättigen sich die Gewebe vom abgeatmeten Stickstoff. Wenn du zu schnell an die Oberfläche auftauchst, sinkt der Außendruck schneller ab, als die entsprechende Entsättigung vonstatten gehen kann.

Dadurch kommt es zu einer Gasübersättigung von Blut und Gewebeflüssigkeit  – es bilden sich Blasen, da der Stickstoff mit den anderen gelösten Gasen nicht vollständig in Lösung bleibt. Durch die entstehenden Gasblasen kann eine lokale Unterbrechung der Blutversorgung möglich sein.

Sofortmaßnahme: Sauerstoff

Ist ein Taucher tatsächlich mit der Dekompressionskrankheit konfrontiert, gilt es, Sofortmaßnahmen einzuleiten und Erste Hilfe zu leisten. Rettungskräfte sollen auf jeden Fall alarmiert werden. Wenn möglich, soll die Zufuhr von reinem Sauerstoff ermöglicht werden, bei Bewusstlosigkeit muss der Taucher in die stabile Seitenlage gebracht werden. Der Taucher sollte jedenfalls warm gehalten werden.

Um es gar nicht zu einer Dekompression kommen zu lassen, gibt es einige vorbeugende Maßnahmen, die eingehalten werden sollten. Bei allen Tauchgängen gilt es, die Aufstiegsgeschwindigkeiten mit einem Tauchcomputer zu überwachen, sowie die Dekompressionsregeln einzuhalten. Tabak- und Alkoholgenuss sollte man vor Tauchgängen möglichst vermeiden, auch Diabetiker, ältere Personen und Personen mit hohem Blutdruck müssen beim Tauchen besonders Acht geben.

Keine Angst vor der Dekompressionskrankheit

Hältst du die Verhaltensregeln beim Tauchen ein und fühlst du dich gesund, fit und dem Tauchgang gewachsen, sollte der Ergründung des Meeres aber nichts im Wege stehen. Die Unterwasserwelt ist etwas einzigartiges, das man nicht alle Tage sieht. Bietet sich die Chance zum Tauchen, solltest du diese also auf jeden Fall ergreifen.

Weiterführende Links:

https://www.kaufberater.io/freizeit/wassersport/schwimmbrille/

https://de.wikipedia.org/wiki/Dekompressionskrankheit

http://www.daserste.de/information/wissen-kultur/wissen-vor-acht-ranga-yogeshwar/sendung-ranga-yogeshwar/2011/was-ist-die-taucherkrankheit-folge-487-100.html